Gelungenes Militärbiwak im ehemaligen Munitionsdepot Visbeck

Kameradschaft, Ausbildung und historische Highlights

Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 schlug das Herz der regionalen Reservistenarbeit im alten Munitionsdepot Visbeck: Die Reservistenkameradschaft Dülmen lud zum viertägigen Militärbiwak ein. Unter der Leitung von Oberstabsfeldwebel Wilhelm Pohlmann – den viele bereits vom Werler Autofrühling kannten – erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches, lehrreiches und rundum gelungenes Wochenende.

Starke Mitwirkung aus unseren Reihen

Unsere RK war auf dem Biwak bestens vertreten. Während Mario und Lukas das Team als engagierte Teilnehmer verstärkten, brachten sich drei unserer Kameraden aktiv in die Ausbildung und Gestaltung des Programms ein:

  • Oberstabsfeldwebel Friedhelm Meermann übernahm die Ausbildung im Bereich Karte und Kompass und frischte das klassische Orientierungswissen der Teilnehmer praxisnah auf.
  • Gefreiter Maik Bischoff leitete die Ausbildung zum Thema Landminen. Dabei demonstrierte er die Minensuche mit dem Metalldetektor Vallon VMH3 sowie die anschließende Feinsuche und Freilegung mithilfe der Minennadel.
  • Stabsgefreiter Rainer Rombaut war nicht nur als aktiver Übungsteilnehmer vor Ort, sondern stellte auch seinen VW Iltis als Anschauungs- und Ausstellungsfahrzeug zur Verfügung.

Vielseitiger Dienstplan: Von Streifendienst bis Drohnentechnik

Das Ausbildungsprogramm schlug gekonnt die Brücke zwischen bewährtem Handwerk und modernen Einsatzszenarien. Neben der Auffrischung von Kenntnissen im Streifendienst stand mit dem Objektschutz mithilfe von Drohnen ein hochaktuelles Thema auf dem Dienstplan. Die Teilnehmer erhielten dabei wertvolle Einblicke in die luftgestützte Aufklärung und Sicherung von Infrastruktur.

Auch beim Thema Verpflegung kam die Kameradschaft nicht zu kurz:

Die Teilnehmer konnten zwischen der deftigen Versorgung aus der Feldküche und der individuellen Selbstversorgung wählen.

Publikumstag am Samstag: Historische Fahrzeuge und prominenter Besuch

Ein besonderer Höhepunkt folgte am Samstag, als das Munitionsdepot seine Tore für zivile Besucherinnen und Besucher öffnete. Interessierte Gäste nutzten die Gelegenheit, um sich über die Geschichte des Geländes, die Arbeit des Fördervereins zum Erhalt des Munitionsdepots sowie die Vielseitigkeit der Reservistenarbeit zu informieren.

Besondere Aufmerksamkeit zogen die zahlreichen ausgestellten Militärfahrzeuge auf sich. Ein echtes Highlight für alle Technikbegeisterten war der Besuch von Ingo Meier (bekannt als Schrauber von Morlock Motors), der mit seinem amerikanischen Reo-LKW angereist war und für reichlich Fachgespräche sorgte.

Fazit

Kombiniert mit bestem Sommerwetter, hervorragender Organisation und gelebter Kameradschaft war das Biwak in Visbeck ein voller Erfolg. Ein herzlicher Dank gilt der RK Dülmen für die Gastfreundschaft und die professionelle Ausrichtung sowie allen Kameraden, die sich vor Ort engagiert eingebracht und teilgenommen haben!

 

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